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Willkommen bei der Koordinationsstelle ambulant betreute Wohngemeinschaften in Bayern

zwei Menschen in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft, Titelbild der Koordinationsstelle

Die Koordinationsstelle bietet ein Informations-, Beratungs- und Serviceangebot zum Thema ambulant betreute Wohngemeinschaften in Bayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Eine ambulant betreute Wohngemeinschaft ist eine Wohnform, die dem Zweck dient, pflegebedürftigen Menschen das Leben in einem gemeinsamen Haushalt und die Inanspruchnahme externer Pflege- und Betreuungsleistungen zu ermöglichen.

Beachten Sie die Informationen und Downloadmöglichkeiten unserer bisheriger Fachtage im Veranstaltungs-Archiv.

Das bundesweite Journal für Wohn-Pflege-Gemeinschaften Ausgabe 8. 2019/2020 ist erschienen. Themeschwerpunkt: Die Zukunft ambulant betreuter Wohn-Pflege-Gemeinschaften gemeinsam gestalten Wissenschaft & Praxis im Dialog. Ein Download ist möglich.

Umgang mit Corona-Virus in den ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Aktualisierung -26.05.2020

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt auf der Grundlage des § 25 Abs. 1
und 3 und des § 28 Abs. 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 2 Nr. 2
der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) eine Allgemeinverfügung. (Mit Ablauf des 14. Juni 2020 tritt diese Allgemeinverfügung außer Kraft).

In dieser Allgemeinverfügung für vollstationäre Einrichtungen der Pflege gemäß § 71 Abs. 2 SGB XI in Bayern werden neu geregelt: Aufnahmen und Rückverlegungen in Pflegeeinrichtungen (es braucht ein einrichtungsindividuelles Schutzkonzept), einer Regelung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, dem grundsätzlichen Einhalten des Mindestabstandes (mindestens 1,5 Meter), dabei gibt es gewisse Ausnahmenregelungen, dem Verhalten bei COVID-19-Verdachtfällen aber auch zu sonstigen Maßnahmen, zu denen die Benennung eines Pandemiebeauftragten gehört (soweit nicht bereits benannt). Der Pandemiebeauftragte ist in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt für die Organisationen von Quarantänemaßnahmen zuständig. 

Der Direktlink lautet: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-288/ 

Für die ambulant betreuten Wohngemeinschaften sind die Handlungsanweisungen nicht bindend.

Die Anweisungen können aber durchaus Hinweise auf die Umsetzungsmöglichkeiten und dem Umgang mit dem Coronavirus auch in ambulant betreuten Wohngemeinschaften geben – beispielsweise beim Thema Schutz durch Verringerung sozialer Kontakte nach außen; den allgemeinen Hygieneregeln, usw.

Auf der Webseite des StMGP ist das Dokument wie folgt abrufbar:

www.coronavirus.bayern.de unter https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/#coronavirus.

Eingestellt - 25.03.2020

In einem Anschreiben vom 24.022020, welches zur Weitergabe an die Gremien der Selbstbestimmung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften bestimmt ist, hat das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege aufgeführt:

Schutzausrüstung

Bei der Verteilung der vom Freistaat Bayern georderten Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmittel werden die ambulanten Pflegedienste entsprechend des Schreibens vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration vom 20.03.2020 vergleichbar wie die stationären Pflegeeinrichtungen berücksichtigt. Ein Abruf von Schutzausrüstung durch die Gremien der Selbstbestimmung der ambulant betreuten Wohngemeinschaften ist nicht vorgesehen und daher nicht möglich.

Einschränkung des Besuchsverbots

Um Besuche einzuschränken oder zu unterbinden, wird angeregt, die Gremien der ambulant betreuten Wohngemeinschaften darauf aufmerksam zu machen, dass von einem Hausrecht Gebrauch gemacht werden kann.

Versorgung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Um die Versorgung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften aufrecht zu erhalten, wird im Bedarfsfall empfohlen, auf kreative Lösungen hinzuweisen. Soweit sich im zu versorgenden Kundenkreis eines ambulanten Pflegedienstes Personen mit Verdacht oder Bestätigung einer Infizierung mit dem Coronavirus befinden sollten, können Umplanungen der Touren mit Bündelung auf geeignete Pflegekräfte zur Versorgung in Frage kommender Personen, z. B. zum Ende des Tages hin mit entsprechender Schutzausrüstung, in Betracht kommen. Ausnahmen hiervon dürften für Personen bestehen, die tageszeitabhängiger behandlungspflegerischer Maßnahmen bedürfen. Auch Kooperationen von ambulanten Pflegediensten zur gemeinschaftlichen Versorgung von Verdachtsfällen oder bestätigten Fällen sind denkbar.

Die Entwicklung eines Notfallplanes bzw. Hinweise für den Umgang im Katastrophenfall obliegt den Gremien der Selbstbestimmung in eigener Zuständigkeit.

Die Gremien der Selbstbestimmung sowie die Dienstleistungsanbieter werden auf entsprechende Informationen auf der Website des StMGP wie folgt hingewiesen: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/#Allgemeinverfuegungen .

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege dankt Allen für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihr Engagement in dieser besonderen Zeit.

Eingestellt - 20.03.2020

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt auf der Grundlage des § 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 2 Nr. 2 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) eine Allgemeinverfügung.

Die Allgemeinverfügung (Az. Z6a-G8000-2020/122-98) regelt u.a. das Besuchsrecht in Intensivpflegewohngemeinschaften! (Untersagt wird der Besuch von ... ambulant betreuten Wohngemeinschaften nach Art. 2 Abs. 3 Pflegewohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) zum Zwecke der außerklinischen Intensivpflege (IntensivpflegeWGs), in denen ambulante Pflegedienste gemäß § 23 Abs. 6a IfSG Dienstleistungen erbringen  - Stand: 20.03.2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-98).

In der Allgemeinverfügung ist unter dem Punkt 1 zudem auch ausgeführt: "Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren". Dieser Punkt betrifft somit u.a. auch die ambulant betreuten Wohngemeinschaften!"

Die Mieterinnen und Mieter in ambulant betreuten Wohngemeinschaften sind durch ihr hohes Alter / Mehrfacherkrankungen / Intensivpflichtigkeit im Hinblick auf eine Infektion mit dem sogenannten Corona-Virus besonders gefährdet. Somit muss auch in ambulant betreuten Wohngemeinschaften unbedingt gehandelt werden, um Mieterinnen und Mieter, aber auch die Alltagsbegleiterinnen und Pflegepersonen bestmöglich zu schützen.

Die Angehörigen sollten/könnten bei Bedarf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ambulant betreuten Wohngemeinschaften unterstützen, indem Sie beispielsweise Tätigkeiten übernehmen die keinen persönlichen Kontakt benötigen, wie z. B. Einkäufe, um die Pflege-und Betreuungskräfte zu entlasten.

Um auf eine mögliche Verbreitung des sogenannten Coronavirus (SARS-CoV-2) zu reagieren, wurden in Bayern bereits Empfehlungen ausgesprochen und Maßnahmen ergriffen.

Informationen finden Sie über die Internetseite des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege aber auch auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/covid_uebersicht.htm#alte 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Gesundheitsamt oder an das LGL unter 09131 6808-5101

Wir sind um eine Aktualisierung der Informationen bemüht. Bitte informieren/versichern Sie sich z.B. bei den hier genannten offiziellen Stellen, um den aktuellsten Informationsstand!